OPEN-AIR-KINO UND TAG DER OFFENEN TÜR

Feuerwehr zeigt Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter"

Die Feuerwehr Haan lädt zum Open-Air-Kino: Am Freitag, 29. Mai 2015, wird im Hof der Feuerwache an der Nordstraße 25 die französische Komödie "Monsieur Claude und seine Töchter" gezeigt. Einlass ist ab 20 Uhr, der Film beginnt um circa 21.45 Uhr (bei Einbruch der Dunkelheit).

Vor und während des Films bietet die Feuerwehr Gegrilltes und Getränke an. Außerdem wird es Süßwaren geben. Es lohnt sich also, bereits zum Einlass um 20 Uhr zu kommen. Sollte das Wetter zu schlecht für eine Freiluftveranstaltung sein, müssen Kinofreunde dennoch nicht auf die urkomische Komödie verzichten. Denn dann wird die Fahrzeughalle der Feuerwache kurzerhand zum Kinosaal.

Karten zum Preis von fünf Euro gibt es an der Abendkasse sowie im Vorverkauf in der Stadtbücherei zu den üblichen Öffnungszeiten.

Darum geht es in dem Film:

Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung, und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen - Hallelujah! - französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden. Geschwächt durch Beschneidungsrituale, Hühnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles' Familie knirscht über diese Partie mächtig mit den Zähnen. Dennoch lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt, ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiäre Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht...

Am Tag darauf, 30 Mai,  findet auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache an der Nordstraße 25 der Tag der offenen Tür der Haaner Feuerwehr statt. Die Besucher erwartet ein buntes Programm aus Informationen und Unterhaltung.

Um 12 Uhr, pünktlich zum Sirenenprobealarm, geht es auf dem Hof der Wache und in den Fahrzeughallen los. Dabei werden die Fahrzeuge der Feuerwehr geöffnet und fachkundig erläutert. Im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes stehen die Rauchmelder im Mittelpunkt, deren Installation zur Pflicht geworden ist. Die Besucher werden zudem in Demonstrationen über die gefährliche Reaktion überhitzter Sprühdosen aufmerksam gemacht und können erleben, wie die Explosion von Frittierfett durch die Verwendung des falschen Löschmittels eine komplette Kücheneinrichtung zerstören kann. Die Jugendfeuerwehr demonstriert ihr Können bei einer Übung. Es werden außerdem Informationen zum Wachgebäude angeboten, und natürlich gibt es Kaffee und Kuchen, kühle Getränke, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone und Leckeres vom Grill.

Kinder finden beim Tag der offenen Tür ebenfalls viele Angebote. Unter anderem wird für sie eine Hausrallye angeboten, außerdem gibt es Rundfahrten im Löschfahrzeug. Zudem ist eine Hüpfburg aufgebaut. Nach dem großen Erfolg in den Vorjahren wird erneut ein musikalisches Abendprogramm angeboten. Von 20 bis 22 Uhr gibt es Livemusik von der beliebten Rockband "Reentry".
 

     FILM

Die Feuerwache von oben, links, rechts - und von innen

Stefan Voltmer und Tom Steinseifer waren fasziniert von der Architektur der vor drei Jahren bezogenen Feuer- und Rettungswache an der Nordstraße. Und vom Thema Feuerwehr. Mit ihrer Firma Aerocopterpyx haben sie einen tollen Film erstellt, der einen Einblick in die Feuerwache gewährt und das Gebäude aus ungewohnten Perspektiven zeigt.

360° - Feuerwehr Haan from Aerocopterpyx on Vimeo.


     NEUJAHRSEMPFANG

2014 so viele Einsätze wie noch nie

Beim Neujahrsempfang der Haaner Feuerwehr wurde gemeinsam mit vielen Gästen auf ein arbeitsreiches Jahr zurückgeschaut. Die Zahl der Einsätze ist mit 7849 auf einem neuen Höchststand. Insbesondere die Technischen Hilfeleistungen kletterten in die Höhe, was nicht zuletzt am Orkan Ela an Pfingsten lag. Aber auch die Rettungswagen rückten deutlich häufiger aus als noch ein Jahr zuvor. Die Zahl der Brände blieb im Mittel der vergangenen Jahre, die der Krankentransporte auf dem Niveau des Vorjahres. Den Jahresbericht finden Sie hier.

Feuerwehrchef Carsten Schlipköter nannte als Herausforderungen dieses Jahr die Umstellung auf digitale Alarmierung der Einsatzkräfte und das Ziel, den Digitalfunk in diesem Jahr im Wirkbetrieb zu verwenden. Seine Rede ist hier zu finden.

Es wurden auch wieder Kollegen befördert, geehrt und ernannt. Darüber hinaus wurde Hans Riemer (Foto Mitte) in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet. Alle Namen stehen in der Pressemitteilung. Foto: Martin Brockschmidt

 

     WIR SUCHEN MITSTREITER

Die Feuerwehr Haan: Sei dabei!

In Haan sind die meisten Feuerwehrmitglieder ehrenamtlich tätig. Sie haben Berufe wie jeder andere auch, sind Maler, Koch, Industriekaufmann oder Fahrschullehrer. Doch wenn der Funkmeldeempfänger zum Einsatz ruft, dann begeben sie sich sofort zur Feuerwache und rücken mit den Feuerwehrfahrzeugen aus - zu Bränden, Unfällen, zu Hilfeleistungen. Für diese Aufgaben haben sie sich in ihrer Freizeit vorbereitet. Und sind mit Feuereifer dabei.

Doch es sind nicht immer alle Wehrleute zu jeder Zeit verfügbar. Deshalb suchen wir weitere Mitstreiter, die sich dieser faszinierenden Aufgabe stellen. Wir treffen uns in Haan immer dienstags um 19 Uhr an der Feuerwache, Nordstraße 25, und in Gruiten immer freitags um 19 Uhr am Gerätehaus, Bahnstraße 62. Lust, mal unverbindlich reinzuschauen? Dann einfach vorbeikommen, anrufen unter Telefon (0 21 29) 34 67 80, oder mailen an feuerwehr@stadt-haan.de. Wir nehmen dann gerne Kontakt auf. Das gilt natürlich auch für die Jugendfeuerwehr, die Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren aufnimmt - einfach melden, dann melden wir uns, dann kannst auch Du bei uns reinschauen!

Wir sind eine Truppe, die sich mit Leidenschaft engagiert. Gehörst Du bald auch dazu? Wir würden uns freuen.

 

    ZUSAMMENARBEIT

Rettungsdienst und Krankenhaus: Gemeinsam schnellere Hilfe für Schwerverletzte

Der Rettungsdienst der Haaner Feuerwehr und das St.-Josef-Krankenhaus ermöglichen schwer verletzten Patienten jetzt noch schneller eine umfassende medizinische Versorgung. Nachdem die Klinik als lokales Traumazentrum zertifiziert worden ist, haben die Rettungsassistenten der Feuerwehr und die Mitarbeiter des Haaner Krankenhauses nun in gemeinsamen Fortbildungen vertieft, wie sie noch besser Hand in Hand arbeiten, um die bestmögliche Versorgung von Patienten zu erreichen.

Anhand klarer Kriterien können Notarzt und Rettungsassistenten schon an der Einsatzstelle beurteilen, ob ihr Patient nach der Erstversorgung vor Ort vom Traumateam des St.-Josef-Krankenhauses weiterbehandelt werden soll. „Dazu zählen beispielsweise Unfälle, bei denen ein anderer Insasse gestorben oder jemand aus dem Fahrzeug auf die Straße geschleudert worden ist. Auch ein Sturz aus mindestens drei Metern Höhe oder ein angefahrener Fußgänger sind Kriterien, aufgrund derer das Traumateam tätig wird“, nennt Daniel Brandenburger, Notarzt und beauftragter Arzt des Krankenhauses für das Traumazentrum Haan, einige Beispiele. Das Team besteht aus Ärzten und Pflegekräften der Chirurgie und der Anästhesie und wird innerhalb des Hauses alarmiert. Es übernimmt den Patienten im Schockraum, der umgebaut und neu ausgestattet worden ist. „Dieser ist identisch mit denen regionaler und überregionaler Traumazentren“, erklärt Brandenburger. Die St. Josef Krankenhaus GmbH hat hierzu 130.000 Euro investiert.

Der Rettungsdienst behandelt die Patienten vor Ort, bis diese stabil genug sind, um im Rettungswagen transportiert werden zu können. „Wir versuchen, die Behandlung auf die erforderlichen Maßnahmen zu beschränken, um den Patienten so schnell wie möglich ins Krankenhaus transportieren zu können“, sagt Falko Okunneck, Lehrrettungsassistent bei der Haaner Feuerwehr. Zwar verfüge der Rettungsdienst über umfangreiche medizinische Ausstattung. Aber erst im Krankenhaus sei eine noch umfassendere Behandlung möglich.

Der Zeitfaktor spielt bei schwer verletzten Menschen eine entscheidende Rolle, erklärt Daniel Brandenburger: „Eine adäquate Behandlung innerhalb der ersten 60 Minuten ist entscheidend. Danach steigt die Sterblichkeitsrate deutlich an.“ Um die erforderliche Behandlung zu sichern, steht ständig ein Behandlungsplatz auf der eigenen Intensivstation zur Verfügung. Ist der Zustand des Patienten anhaltend schlecht, ist beispielsweise ein Neurochirurg erforderlich, ist eine Verlegung in ein anderes Krankenhaus möglich. „Dazu arbeiten mehrere Kliniken im Bergischen Traumanetzwerk zusammen“, sagt Brandenburger.

Im ersten Halbjahr sind bereits sechs Patienten ins St.-Josef-Krankenhaus transportiert worden, die die Kriterien zur Alarmierung des Traumateams erfüllten. Brandenburger: „Das ist ungewöhnlich, denn statistisch gesehen werden lokale Traumazentren 5,6 Mal im Jahr in Anspruch genommen.“

Am 13. Juli sind 35 Mitarbeiter des Krankenhauses und sieben der Feuerwehr ganztägig in der Aula der Klinik gemeinsam fortgebildet worden. Dabei lernten die Teilnehmer beider Seiten mehr über die Arbeit und die Möglichkeiten der anderen. Auch verschiedene Behandlungen und Eingriffe wurden hier geübt. Schließlich gab es auch noch den praktischen Übungsfall: Ein Mitglied der Feuerwehr mimte einen Fensterputzer, der am Diabeteszentrum aus sechs Metern Höhe abgestürzt war. Nach der Versorgung durch Rettungsassistenten und Notarzt wurde er in den Schockraum des St.-Josef-Krankenhauses gebracht, wo das Traumateam die Behandlung übernahm.

 

   

   TIPP DER FEUERWEHR                                                                                                                              

Rauchmelder können echte Lebensretter sein


Jedes Jahr sterben in Deutschland 500 Menschen bei Wohnungsbränden. Viele von ihnen im Schlaf, denn sie riechen den Rauch nicht und werden nicht wach. Rauchmelder erweisen sich da als echte Lebensretter. Auch die Feuerwehr Haan hat schon mehrere Fälle erlebt, in denen Hausbewohner nur überlebt haben, weil sie Rauchmelder in ihrem Haus installiert hatten. Gerade erst war bundesweiter Rauchmeldertag - vielleicht auch für Sie ein Anlass, Ihr Heim und Ihr Leben besser zu schützen. Mehr Informationen gibt es im Internet:

www.rauchmelder-lebensretter.de