BAUPROJEKT                                                                                                          

Feuerwache an der Nordstraße wird abgerissen

Die Feuerwehr packt die Umzugskartons: Voraussichtlich Anfang November sollen große Teile der Feuerwache an der Nordstraße (Foto) abgerissen werden. Nachdem der Stadtrat den Neu- und Umbau vor der Sommerpause beschlossen hatte, geht es jetzt Schlag auf Schlag: Schon im September werden erste Teile des Wachbetriebs ausgelagert. Oberste Maßgabe: Der Brandschutz in der Stadt Haan muss auch während der Bauphase wie bisher gewährleistet werden können. Das erklärte der Leiter der Feuerwehr, Carsten Schlipköter, bei einem Pressegespräch.

Dazu steht eine städtische Halle an der Feldstraße zur Verfügung, die insbesondere von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt wird. Bis Ende 2011 werden von dort Feuerwehrfahrzeuge über den Hof der Musikschule und die Dieker Straße ausrücken. Die hauptberuflichen Mitarbeiter beziehen derweil auf dem Wachgelände an der Nordstraße Container und nutzen übergangsweise Bereiche der Wache, die nicht abgerissen, sondern im Rahmen des Projekts saniert werden. Somit können auch während der Bauzeit weiterhin einige Feuerwehrfahrzeuge sowie der Rettungsdienst von der Nordstraße zu Einsätzen ausrücken. Ebenso wird die ständig besetzte Nachrichtenzentrale an der Nordstraße verbleiben. Schon im Oktober sollen die Bereiche der Wache, die abgerissen werden, komplett leer sein.

Der Bau der Feuerwache wird in Form einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (Public Private Partnership, PPP) realisiert. Im Rahmen des Vergabeverfahrens erhielt die MBN Bau AG den Zuschlag für das Projekt. Als Bauzeit ist etwa ein Jahr vorgesehen. Auf dem Foto rechts sind mit den Bauplänen zu sehen (von links): Ute Eden, Leiterin des Gebäudemanagements der Stadt Haan, Leiter der Feuerwehr Carsten Schlipköter und der städtische Projektleiter Olaf Tödte.

Fotos: Stefan Fries

Bericht der Rheinischen Post

Bericht der Westdeutschen Zeitung

 

   EINSATZ                                                                                                                 

Brand einer Brücke in Waldstück an der Böttinger Straße

Auf einem Verbindungsweg zwischen Talstraße und Böttinger Straße ist am Abend des 4. Juli 2010 eine Fußgängerbrücke in Brand geraten. Das mehr als zehn Meter lange Bauwerk aus einer Holz- und Kunststoffkonstruktion ist größtenteils zerstört worden.

Die Feuerwehr wurde um 21.56 Uhr über den Brand informiert. Da dieser mit einer erheblichen Rauchentwicklung einherging, meldeten sich dutzende Anrufer auf den Notrufleitungen von Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkräfte fuhren über die Böttinger Straße an, von der die Brücke – sie überbrückt den Sandbach – etwa 30 Meter entfernt in einem Waldstück liegt. Zwei Atemschutztrupps löschten die Flammen, so dass nach wenigen Minuten die dunkle Rauchsäule am Abendhimmel verschwand. Auf einer Länge von etwa sechs Metern ist das Bauwerk nahezu komplett zerstört.

Die Feuerwehr war mit rund 30 Kräften im Einsatz. Ein Großteil der Wehrleute konnte schon nach knapp einer Stunde wieder einrücken. Der Einsatz war um 0.45 Uhr beendet. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

 

   GROSSÜBUNG                                                                                                         

Explosion in der Schule: Großalarm an der Dieker Straße

Bei einer Großübung an der Dieker Straße sind am Donnerstag, 15. April, etwa 100 Helfer von Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst und Technischem Hilfswerk im Einsatz gewesen. Ulf Dalkmann hatte die Übung ausgearbeitet, die Brände in zwei Bereichen des Schulkomplexes und eine Vielzahl von verletzten Personen vorsah.

Bei der gut eineinhalbstündigen Aktion wurden elf Personen aus den Gebäuden befreit und zu einem Behandlungsplatz gebracht. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, die diese Aufgabe übernommen hatten, waren realitätsnah vom DRK geschminkt worden. Noch während der Löscharbeiten wurden zwei Kellerräume vom Technischen Hilfswerk wegen Einsturzgefahr abgestützt. Die Einsatzleitung unter Führung von Jürgen Müller konnte auf den Einsatzleitwagen 2 der Feuerwehr Hilfen zurückgreifen, die diesen mitsamt Betriebspersonal zur Verfügung stellte. Dies ist auch bei größeren Einsatzlagen vorgesehen.

Dadurch, dass das Schulgebäude kurz vor dem Abriss für eine Übung genutzt werden konnte, war eine realitätsnahe Lagedarstellung möglich. So konnte in einem Bereich auch ein echtes Feuer entzündet worden. Dadurch, dass bereits mit ersten Abrissmaßnahmen begonnen und Fenster und Türen entfernt worden waren, wirkte die Szenerie tatsächlich wie nach einer Explosion.

Nach getaner Arbeit gab es auf der Feuerwache eine erste kurze Manöverkritik und natürlich eine Stärkung, für die das Deutsche Rote Kreuz aus Gruiten sorgte. 

Bericht der Rheinischen Post

 

   BRANDEINSATZ                                                                                                      

Bewohner über Hubsteiger vom Balkon gerettet

Ein Kellerbrand hat in der Nacht zum 20. Januar große Teile eines sechsgeschossigen Wohnhauses an der Goerdelerstraße verraucht. Zunächst war ein Vollbrand des obersten Stocks gemeldet worden, doch tatsächlich drang dort der aus dem Keller emporgestiegene Rauch ins Freie. Ein Bewohner wurde über die Teleskobhubrettungsbühne vom Balkon gerettet, weil der Qualm in seine Wohnung gedrungen war. Ein Notarzt untersuchte den Mann, der unverletzt geblieben war.

Wie sich herausstellte, brannte ein im Kellerbereich des Treppenraumes abgestelltes Sofa, das schnell gelöscht werden konnte. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Ein ausführlicher Bericht im Bereich Einsätze.

 

 

   NEUJAHRSEMPFANG                                                                                               

Neubau der Feuerwache ein zentrales Thema

Beim Neujahrsempfang der Haaner Feuerwehr hat der stellvertretende Bürgermeister Klaus Mentrop Mut gemacht, dass die Politik hinter dem Projekt des Neubaus einer Feuerwache steht. Es habe bereits positive Signale des Kreises Mettmann als Kommunalaufsicht gegeben für den Fall, dass Haan den Neubau trotz eines Haushaltssicherungskonzeptes umsetzen wolle.

Der Leiter der Feuerwehr Carsten Schlipköter hatte zuvor deutlich gemacht, dass der Zustand unhaltbar geworden sei und regelmäßig gegen Auflagen, etwa des Arbeitsschutzes, verstoßen werde. Stellvertretender Kreisbrandmeister Markus Lenatz teilte mit, dass sich die Fachaufsicht des Kreises Mettmann deutlich für das Projekt ausspreche.

In einem Rückblick auf das Jahr 2009 berichtete der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Mirko Braunheim, dass sich die Einsatzzahl um 510 deutlich auf 6198 gesteigert habe. Der vollständige Jahresbericht kann hier heruntergeladen werden.

Es gab auch wieder zahlreiche Beförderungen. Das Dokument steht hier zum Download zur Verfügung.

 

                                                 

 

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