BAUPROJEKT                                                                                                                                              

Neue Feuer- und Rettungswache bezogen

Beim Neujahrsempfang der Haaner Feuerwehr ist am Freitag, 6. Januar 2012, die Inbetriebnahme der neuen Feuer- und Rettungswache gefeiert worden. In Wortbeiträgen wurde die Umsetzung gelobt und die Notwendigkeit des Zweckbaus betont. Feuerwehrleiter Carsten Schlipköter erinnerte an die vielen Widrigkeiten während der Bauphase, die man aber gerne in Kauf genommen habe. Er lobte die Firma MBN, die das Gebäude als Generalunternehmer für die Feuerwehr erstellt hatte und nun betreiben wird.

Die Feuerwehr hat die neue Feuer- und Rettungswache an der Nordstraße noch vor dem Jahresende 2011 beziehen können. Seit Mittwoch, 7. Dezember 2011, ist der Wachbetrieb aus dem Provisorium in die neuen Räume verlagert. Dort  hat auch die Nachrichtenzentrale ihren Betrieb aufgenommen, seitdem wird dort auch der Notruf 112 abgefragt.

Wer die Feuerwehr nicht bei Notfällen, sondern für ganz normale dienstliche Gespräche erreichen möchte, muss sich an eine neue Telefonnummer gewöhnen: Die Zentrale ist jetzt unter 02129/34678-0 erreichbar und kann innerhalb des Hauses verbinden.  Die bisherige Rufnummer 911-500 bleibt noch für eine Übergangszeit aktiv.

Am 2. und 3. Juni sind zwei Tage der offenen Tür geplant, bei der die neuen Räumlichkeiten der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Zurzeit führen Handwerker noch letzte Restarbeiten aus.

Im September vergangenen Jahres waren für die Baumaßnahme erste Teile des Wachbetriebs ausgelagert worden. Oberste Maßgabe: Der Brandschutz in der Stadt Haan muss auch während der Bauphase wie bisher gewährleistet werden können. Dazu stand eine städtische Halle an der Feldstraße zur Verfügung, die insbesondere von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt wurde. Hier rückten die Einsatzfahrzeuge über den Hof der Musikschule und die Dieker Straße aus. Die Halle konnte mittlerweile verlassen werden, der Wachbetrieb erfolgt jetzt wieder an der Nordstraße, nun in der neu- und umgebauten Feuerwache.  Die hauptberuflichen Mitarbeiter bereiten derweil den Umzug aus den Wohncontainern in die neuen Räume vor. Dort waren sie am Standort Nordstraße übergangsweise untergebracht. Auch die ständig besetzte Nachrichtenzentrale war dort verblieben.

Der Bau der Feuerwache wurde in Form einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (Public Private Partnership, PPP) realisiert. Im Rahmen des Vergabeverfahrens hatte die MBN Bau AG den Zuschlag für das Projekt erhalten. Die Bauzeit betrug etwas mehr als ein Jahr.

Bericht der Rheinischen Post über den Neujahrsempfang.